10 | Team Die Brücken- bauerin Als Heike Klankwarth am 1. Juli 2008 gemeinsam mit Thorsten May in den Vorstand der Volksheimstätte eG berufen wurde und den Vorstandsvorsitz übernahm, begann eine Zeit tiefgreifender Veränderungen. In den folgenden 18 Jahren hat sich die Genossenschaft nicht nur wirtschaftlich, sondern auch strukturell, kulturell und in ihrer öffentlichen Wahrnehmung grundlegend weiterentwickelt. Mit ihrem fachlichen Hintergrund als Architektin und Immobilienökonomin hat die gebürtige Hamburgerin neue Perspektiven auf modernes Wohnen, Stadtentwicklung und Zusammenarbeit nach Göttingen gebracht. Dabei ist es ihr gelungen, Tradition mit moderner Führung und Wirtschaftlichkeit mit sozialem Engagement zu verbinden. Menschen mitnehmen Schritt für Schritt hat das neue Vorstandsteam Impulse für eine moderne Unternehmenskultur gesetzt, neue organisatorische Strukturen geschaffen und eine Zukunftswerkstatt ins Leben gerufen, aus der u. a. ein betriebliches Gesundheitsmanagement, eine neue Corporate Identity und ein Leitbild entstanden sind. Auch die Zusammenarbeit innerhalb der Volksheimstätte hat sich nach und nach verändert. Mitarbeitende wurden in Entscheidungen einbezogen, individuelle Fähigkeiten gezielt in Projektarbeit und Arbeitsgruppen eingesetzt und persönliche Potenziale weiterentwickelt. So formte sich innerhalb der Belegschaft ein neues Wir-Gefühl und eine stärkere Identifikation mit der Genossenschaft als zukunftsorientierte Arbeitgeberin. Mit Heike Klankwarth ist die Volksheimstätte auch nach außen sichtbarer geworden. Das Thema Öffentlichkeitsarbeit wurde zu einem festen Unternehmensbestandteil, Veranstaltungen wie der Geranienmarkt oder der Balkonwettbewerb schufen Begegnung und stärkten die Verbindung zwischen den Mitgliedern und der Genossenschaft. Das Mitgliedermagazin und die Website wurden optisch und inhaltlich neu gestaltet. Spenden- und Sponsoringaktivitäten wurden verstärkt, um Kunst, Kultur, Sportangebote und soziale Teilhabe in Göttingen zu fördern. So ist aus einer klassischen Wohnungs- genossenschaft nach und nach eine moderne und regional verankerte Institution und wichtige Akteurin in der Stadtentwicklung geworden. Zukunft im Blick Gleichzeitig wurden entscheidende Zukunftsthemen strategisch vorangetrieben. Eine umfangreiche Digitalisierungsstrategie, hohe Standards bei IT-Sicherheit und Datenschutz, ein breit angelegter Klimapfad und nachhaltige Quartiersentwicklungen haben die vergangenen Jahre ebenso geprägt wie zahlreiche Neubau- und Modernisierungsprojekte. Dass sich all diese Maßnahmen positiv ausgewirkt haben, zeigt sich auch in den Zahlen: Die Anzahl der Mitglieder ist von 4.730 im Jahr 2008 auf 7.099 im Jahr 2025 gestiegen, das Eigenkapital von 17,5 Millionen Euro auf 44,7 Millionen Euro gewachsen. Heute präsentiert sich die Volksheimstätte wirtschaftlich stabil, modern aufgestellt und fest in ihren genossenschaftlichen Werten verankert. 18 Jahre lang hat Heike Klankwarth die Entwicklung der Volksheimstätte eG geprägt – mit klarer Haltung, strategischem Weitblick und einem modernen Verständnis von Genossenschaft. Vom Verwalten zum Gestalten
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