Vertreterwahl Rückblick und Ergebnisse Luhbachaue Vermietung läuft Team Abschied von Heike Klankwarth Sommer 2026 haus nummer 07
Grußwort Viel in Bewegung 03 Freizeit Unser Ausflugstipp Rezepte So schmeckt der Sommer 19 18 Vertreterwahl Der Rückblick Vertreterwahl Die Ergebnisse 04 05 Klimapfad Erster Anschluss an das Fernwärmenetz 07 Luhbachaue Aus Baustelle wird Nachbarschaft 08 Team Verabschiedung unserer Vorstandsvorsitzenden 10 Ratgeber Wie Telefonbetrug funktioniert 14 Technik Glasfaser für unsere Wohnobjekte 17 Inhalt Soziales Engagement Kein Raum für häusliche Gewalt 12 Rätselseite mit Gewinnspiel 28 Rätselseite für Kinder 29 VH-Radar Wichtige Informationen 30 Stadtteile Spende für Groner Feuerwehr und Streetart auf dem Holtenser Berg Mitgliederausfahrt Neue Ziele gesucht Ü-65 Rückblick auf die vergangenen Treffen Außenanlagen Schatzsuche auf dem Spielplatz Veranstaltungen Highlights im Sommer 2026 Veranstaltungen Märkte in und um Göttingen DIY Reinigungsmittel selbst gemacht 21 22 23 24 26 27 20 Impressum 31
Grußwort | 03 und doch stabil Die vergangenen Monate standen ganz im Zeichen grundlegender Entscheidungen für die Zukunft der Volksheimstätte. Ein zentraler Punkt: Die Vertreterwahl wurde erfolgreich abgeschlossen. Wir danken allen, die sich eingebracht haben – Ihr Beitrag ist ein wesentlicher Baustein für eine tragfähige Genossenschaft. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der neu gewählten Vertreterversammlung, die in den kommenden Jahren unsere Entwicklung mitgestalten wird. Vertreterwahl und Vorstandswechsel ordnen die Organisation neu Im Juni wird die Vertreterversammlung zum letzten Mal in der bestehenden Konstellation zusammenfinden. Das gilt, wie viele bereits wissen, auch für uns als Vorstandsteam: Nach 18 Jahren als Vorstandsvorsitzende werde ich zur Jahresmitte in den Ruhestand gehen. Die Arbeit für unsere Genossenschaft war mir stets eine Herzensangelegenheit, und ich blicke mit großer Dankbarkeit auf die gemeinsame Zeit, die Zusammenarbeit und das Erreichte zurück. Gleichzeitig ist es mir wichtig zu betonen, dass die Zukunft der Volksheimstätte in guten Händen liegt und meine Nachfolge bereits geregelt ist – erste Einblicke dazu erhalten Sie in diesem Magazin und eine ausführliche Vorstellung in der Herbst-Ausgabe. Jahresabschluss und Neubau zeigen starke Ergebnisse Auch wirtschaftlich ist unsere Position nach wie vor gefestigt und zukunftsfähig. Der Jahresabschluss ist fertiggestellt und bestätigt die stabile Entwicklung unserer Genossenschaft. Ebenso haben wir ein bedeutendes Neubauprojekt erfolgreich abgeschlossen: unsere vier Gebäude in der Luhbachaue in Rosdorf. Die Wohnungen sind bereits größtenteils vermietet – ein erfreuliches Signal und eine Bestätigung für die Attraktivität und Qualität unseres Angebots. Der Sonne entgegen Mit Blick auf die kommenden Monate richten wir unseren Fokus wie immer nach vorn und freuen uns auf das, was kommt. Gerade in herausfordernden Zeiten wissen wir, wie wertvoll ein verlässliches Zuhause und eine starke Gemeinschaft sind. Zum Glück steht der Sommer vor der Tür, bringt neue Energie, führt Menschen zusammen und belebt das gesellschaftliche Miteinander. Wir wünschen Ihnen viel Freude mit unserem neuen Magazin, viele sonnige Augenblicke und eine Zeit, die einfach gut tut. Herzliche Grüße Heike Klankwarth und Thorsten May Viel in Bewegung
04 | Vertreterwahl geschlagen werden. Im Anschluss prüfte der Wahlvorstand die eingegangenen Vorschläge und stellte die Wahllisten für die einzelnen Wahlbezirke zusammen. Die Wahlunterlagen wurden im März 2026 an alle wahlberechtigten Mitglieder versendet. Die Auszählung erfolgte am 22. April durch den Wahlvorstand, der anschließend auch das endgültige Wahlergebnis feststellte. Engagement für die Gemeinschaft Eine Genossenschaft lebt davon, dass Menschen sich beteiligen. Wir bedanken uns deshalb nicht nur bei allen Mitgliedern, die gewählt haben, sondern auch bei allen Kandidatinnen und Kandidaten für ihre Bereitschaft, sich für die Gemeinschaft einzusetzen. Ebenso gilt unser Dank dem Wahlvorstand sowie allen Mitarbeitenden, die die Vertreterwahl organisatorisch begleitet haben. Allen gewählten Vertreterinnen und Vertretern wünschen wir für ihre bevorstehende Amtszeit viel Erfolg, spannende Begegnungen und stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Mitglieder. Mitbestimmung lebt vom Mitmachen Die Vertreterwahl 2026 liegt hinter uns. Viele Mitglieder unserer Genossenschaft haben die Gelegenheit genutzt, ihre Stimme abzugeben und damit aktiv an der Zukunft der Volksheimstätte mitzuwirken. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken. Gewählt wurden in diesem Jahr insgesamt 74 Vertreterinnen und Vertreter sowie 27 Ersatzvertreterinnen und Ersatzvertreter, die in den kommenden fünf Jahren ein wichtiges Ehrenamt übernehmen. Sie vertreten die Interessen aller Mitglieder und begleiten wichtige Entscheidungen rund um die Entwicklung der Volksheimstätte. Neben der Teilnahme an der jährlichen Vertreterversammlung sind sie auch direkte Ansprechpersonen in ihrer Nachbarschaft – nah an den Menschen und am Alltag in unseren Wohnquartieren. Von der Kandidatur bis zur Auszählung Bereits zum Ende letzten Jahres starteten die Vorbereitungen. Nach der Wahlbekanntmachung im Dezember 2025 konnten die Kandidatinnen und Kandidaten vorDie Vertreterwahl 2026 im Rückblick Gemeinsam gewählt N 130 Wahlvorschläge N 7.157 Wahlberechtigte N 1.406 Wahlbriefe, davon 1.392 gültig N insgesamt 7.811 Stimmen N Wahlbeteiligung 19,65 % Die Mitglieder des Wahlvorstands, Lara Haselhorst und Dr. Dieter Hildebrandt, bei der Auszählung Kennzahlen Informationen zur Vertreterwahl 2026:
Mitglied Stimmen 1. Jens Oberdieck 60 2. Silke Eichhorn 57 3. Werner Pohl 53 4. Monika Schelp 49 5. Manfred Pilz 47 6. Bettina Schröder 47 7. Helga Beuermann 41 8. Dieter Brix 40 9. Uwe Kollmann 37 10. Martina Rink 36 11. Anna Wucherpfennig 35 Mitglied Stimmen 1. Inga Rapp 68 2. Hans-Georg Grimm 67 3. Ursula Grimm 67 4. Gisela Storch 64 5. Waltraut Kruse 63 6. Oliver Schulz 51 7. Birgit Janzen 49 8. Stephan Scherze 49 9. Gabriele Albrecht 47 10. Dieter Hartmann 46 11. Christopher Hillebrand 46 12. Karolin Dommenz 45 13. Peter Hammen 34 14. Andreas Gruber 34 Mitglied Stimmen 1. Uwe Zinkel 57 2. Ilona Reimer 53 3. Ursula Kirstein 53 4. Hannelore Koch 53 5. Lara Haselhorst 52 6. Sylvia Burhenne 51 7. Marko Weidele 51 8. Stefanie Marold-Siepert 50 9. Linda Köhler 49 10. Kathrin Langner 47 11. Jan-Ole Hambloch 46 12. Patricia Biste 41 13. Andreas Höhn 38 14. Nikola Borcherding 34 Wahlbezirk 1 Die Mitglieder der neuen Vertreterversammlung 2026 – 2031 Wahlbezirk 2 Wahlbezirk 3 Vertreterinnen und Vertreter Vertreterinnen und Vertreter Vertreterinnen und Vertreter Stellvertretende Stellvertretende Stellvertretende umfasst das Stadtgebiet Göttingen westlich der Bahnlinie GöttingenEichenberg bis zur Godehardstraße, Friedrich-Naumann-Straße, Greitweg und den Ortsteil Groß Ellershausen. schließt sich nördlich an den Wahlbezirk 1 an und wird begrenzt durch die Bahnlinie Göttingen-Hannover, einschließlich der Ortsteile Hetjershausen, Knutbühren, Elliehausen, Esebeck und Holtensen. umfasst das Stadtgebiet Göttingen von der Bahnlinie Göttingen-Hannover bis zu den Straßenzügen Berliner Straße und Nikolausberger Weg – ohne Nikolausberg.
Mitglied Stimmen 1. Christiana Jacobi 123 2. Irene Stähle 107 3. Karin Hilke 105 4. Carmen Kauschke 98 5. Verena Konerding 92 6. Isolde Scholz 88 7. Werner Jacobi 88 8. Bärbel Lipphardt 86 9. Dr. Klaus Peter Frentrup 82 10. Teresa Maria Flarup 82 11. Klaus Freiboth 78 12. Marlies Niebuhr 74 13. Monika Rudolph 71 14. Dr. Soheyla Pashang 67 15. Jonatan Tomczyk 63 16. Burkhard Otte 62 17. Matthias Gottlöber 60 18. Erwin Bartels 48 19. Rainer Rindermann 47 Mitglied Stimmen 1. Maren Preiss 138 2. Regina Zörner 121 3. Carmen Erbach 120 4. Carina Baete 120 5. Katharina Kranz 118 6. Edeltraut Keppler 115 7. Friederike Fischer 115 8. Martina Huch 114 9. Heike Holder 111 10. Nadine Boerscheper 98 11. Björn Eberwien 91 12. Jutta Kowalczyk 91 13. Brigitte Harder-Krawietz 90 14. Frank Burhenne 88 15. Dieter Eichenberg 83 16. Lars Schreivogel 83 17. Frank Jeske 80 18. Martin Arendt 75 19. Reto Keytek 75 20. Klaus-Peter Gande 72 21. Dirk Hesse 71 22. Klaus Zimmermann 69 23. Jörg Schnitzerling 69 24. Prof. Dr. Karsten Kamm 64 25. Rolf Hoffmeister 59 06 | Vertreterwahl Wahlbezirk 4 Wahlbezirk 5 Wahlbezirk 6 Vertreterinnen und Vertreter Vertreterinnen und Vertreter Vertreterinnen und Vertreter Stellvertretende Stellvertretende Mitglied Stimmen 1. Alexander Pohl 74 2. Brigitte Wirth 73 3. Irene Venus 73 4. Regina Bosold 71 5. Norbert Mollenhauer 67 6. Heike Löffler 67 7. Ingrid Scholer 65 8. Renate Flöring 65 9. Axel Hans-Peter Bagatsch 62 10. Dr. Mihai Alevra 61 11. Anja Klingebiel 61 12. Gisela Klein 58 13. Karin Rohrig 57 14. Monika Langkeit 53 15. Peter Peschel 50 16. Markus Mücke 50 17. David Drevenstedt 50 18. Julian Schlumberger 50 schließt sich östlich an den Wahlbezirk 3 an und wird im Südosten begrenzt durch die Groner Landstraße, Bürgerstraße, Geismar Landstraße, Hauptstraße, Duderstädter Land- straße sowie die Ortsteile Roringen, Herberhausen und Nikolausberg. schließt sich an den Wahlbezirk 4 an und reicht bis zur Bahnlinie Göttingen-Eichenberg. umfasst alle Orte außerhalb der Wahlbezirke 1 bis 5. Stellvertretende
Nachhaltige Wärmeversorgung Im März haben in der Dürrstraße die Bauarbeiten zur Erweiterung des bestehenden Fernwärmenetzes begonnen. Mit dem Ausbau gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung nachhaltiger und zukunftssicherer Wärmeversorgung in unserem Bestand. Als weiteren Schritt auf unserem Klimapfad haben wir mit den Stadtwerken einen Rahmenvertrag zur Versorgung unserer Bestände mit Fernwärme abgeschlossen. Die Dürrstraße 9 ist nun die erste Liegenschaft, die an das Fernwärmenetz angeschlossen wird. Die Arbeiten auf unserem Grundstück haben am 30. März begonnen. Ziel ist es, die neue Heizungsanlage rechtzeitig vor Beginn der nächsten Heizperiode in Betrieb zu nehmen. Damit schaffen wir nicht nur eine moderne und zuverlässige Wärmeversorgung, sondern leisten zugleich einen wichtigen Beitrag zu unserem langfristigen Klimapfad. Klimaschutz ohne aufwändige Sanierungen Fernwärme spielt bei der zukünftigen Energieversorgung von Wohngebäuden eine zentrale Rolle. Sie ermöglicht dort, wo ein Netzanschluss verfügbar ist, eine klimafreundliche und perspektivisch klimaneutrale Beheizung unserer Gebäude. Für die Volksheimstätte bedeutet dies konkret: Bis 2045 können die angeschlossenen Gebäude klimaneutral beheizt werden – und das ohne umfangreiche energetische Klimapfad | 07 Sanierungen an der Gebäudehülle. Das bringt viele Vorteile mit sich. Aufwändige Sanierungsmaßnahmen verursachen nicht nur hohe Kosten, sondern erfordern auch erhebliche personelle und materielle Ressourcen. Gerade im Handwerk sind Fachkräfte und Kapazitäten bereits heute knapp. Durch den Anschluss an die Fernwärme können diese Ressourcen geschont und gleichzeitig sanierungsbedingte Miet- steigerungen vermieden werden. So verbinden wir Klimaschutz mit sozialer Verantwortung und wirtschaftlicher Vernunft. Moderne Fernwärme als stabile Energielösung Auch im Hinblick auf Versorgungssicherheit bietet Fernwärme große Vorteile. Die Wärme wird zentral erzeugt und über ein Leitungsnetz zuverlässig an die Gebäude geliefert. Moderne Fernwärmesysteme gelten als besonders effizient, da verschiedene Energiequellen gebündelt genutzt werden können. Die Stadtwerke Göttingen leisten mit der groß angelegten Erweiterung ihres Bestandsnetzes im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung hierzu einen wichtigen Beitrag. Bereits heute stammen nach Angaben der Stadtwerke rund 75 % der eingesetzten Energie aus regenerativen Quellen. Mit dem Anschluss der Dürrstraße setzen wir bewusst auf eine nachhaltige, verlässliche und zukunftsfähige Wärmeversorgung – für den Klimaschutz und für unsere Mitglieder.
Vier Häuser, zwei Abschnitte und ein Zeitplan: Das Neubauprojekt Luhbachaue geht in die finale Phase. Die ersten Gebäude stehen kurz vor der Übergabe, viele Wohnungen sind bereits vermietet und schon bald zieht Leben ein. Vier moderne Wohnhäuser wurden im vergangenen Jahr im neu erschlossenen Gebiet zwischen der Feuerwehr und dem Altenhilfezentrum Johannishof in Rosdorf errichtet. Inzwischen hat die Straße um das Quartier auch einen eingetragenen Namen: Luhbachaue. Während rundherum noch gebaut wird, sind die Häuser mit den Nummern 2, 4, 6 und 8 fast fertig – und lassen schon jetzt erkennen, dass hier etwas Besonderes entsteht. Die großzügigen, modernen Gebäude mit dunkelroten Klinkerfassaden geben dem Quartier ein markantes Gesicht. Was vor einiger Zeit noch nach Baustelle aussah, wächst Schritt für Schritt zu einem neuen Wohngebiet heran. Dauerfrost bremst Außenarbeiten Der hartnäckige Winter legte die Arbeiten an den Außenanlagen immer wieder – im wahrsten Sinne des Wortes – auf Eis. Inzwischen haben die Arbeiten aber wieder Tempo aufgenommen und unser Grundstück gewinnt sichtbar an Struktur. Wege werden angelegt, Grünflächen gestaltet und Aufenthaltsbereiche ausgeformt. Erste Pflanzungen setzen bereits Akzente und geben einen Vorgeschmack auf die zukünftige Atmosphäre. So entsteht rund um die Gebäude nicht nur ein funktionaler Außenbereich, sondern ein Umfeld, das zum Ankommen und Verweilen einlädt. Innenausbau auf der Zielgeraden Auch im Inneren der Häuser geht es mit großen Schritten voran. In den Gebäuden 4 und 6 laufen bereits die Vorabnahmen. In den Häusern 2 und 8 herrscht noch Betriebsamkeit. Die letzten Anstriche werden vorgenommen, technische Anlagen geprüft und notwendige Anpassungen durchgeführt, um die Wohnungen termingerecht fertigzustellen. Die Fertigstellung erfolgt bewusst in zwei Etappen. Zum 1. Juni werden die ersten beiden Häuser übergeben, einen Monat später folgen die restlichen. Diese Staffelung sorgt für Struktur – sowohl auf der Baustelle als auch bei allen weiteren Schritten. Abläufe lassen sich besser koordinieren, Erfahrungen können direkt genutzt werden und auch die Vermietung profitiert von dieser klaren Taktung. Immerhin entstehen hier insgesamt 70 neue Wohneinheiten. So wächst das Quartier nicht auf einen Schlag, sondern entwickelt sich nach und nach – ein Vorteil für alle Beteiligten. Aus Baustelle wird Nachbarschaft Willkommen in der Luhbachaue 08 | Luhbachaue
Luhbachaue | 09 Vermietung mit hoher Nachfrage Schon während sich die Gebäude noch im Bau befanden, war das Interesse an den Wohnungen sehr groß. Entsprechend schnell konnten die Besichtigungstermine vergeben werden, ohne dass es besonderer Vermarktung bedurfte. Viele Interessierte waren dann auch auf Anhieb überzeugt und entschieden sich direkt im Anschluss für ein neues Zuhause im Quartier. Ein Großteil der Wohnungen ist mittlerweile vermietet. Die unterschiedlichen Wohnungsgrößen bieten den passenden Raum für verschiedene Lebens- modelle – vom Single-Haushalt bis zur Familienwohnung. Genau diese Mischung macht den besonderen Charakter des Wohnprojekts aus und lässt mit den ersten Einzügen ab Mitte Juni eine vielfältige Nachbarschaft entstehen. Ankommen mit Plan Mit dem Abschluss der Mietverträge rückt die Organisation der Einzüge in den Mittelpunkt. Viele neue Haushalte entstehen hier in kurzer Zeit, das verlangt nach klarer Abstimmung. Deshalb übernimmt die Volksheimstätte die Koordination der Einzugstermine. Feste Zeitfenster sorgen dafür, dass alles reibungslos abläuft und sich Umzüge nicht gegenseitig in die Quere kommen. Gleichzeitig bleibt genug Raum für individuelle Abläufe. Neben der SchlüsselRichtfest am 26. September 2025 (Sören Steinberg, Heike Klankwarth, Frank Besser) übergabe gehören auch Einweisungen in die Haustechnik und organisatorische Hinweise dazu. So wird der Start in den neuen vier Wänden so angenehm wie möglich gestaltet – gut vorbereitet und ohne unnötigen Stress. Ein neues Miteinander Das Neubauprojekt Luhbachaue erreicht planmäßig die Zielgerade. Im Verlauf der vergangenen Monate hat sich gezeigt, wie entscheidend gute Planung, verlässliche Partner und eine enge Abstimmung für ein solches Vorhaben sind. Viele Schritte mussten ineinandergreifen – und genau das ist gelungen. Allen Beteiligten gilt großer Dank für ihr Engagement und ihre Ausdauer. Das Ergebnis spricht für sich: Vier moderne Gebäude, die sich stimmig in ihre Umgebung einfügen und dem neuen Quartier bereits jetzt ein klares Gesicht geben. Mit der Fertigstellung unserer Gebäude beginnt nun etwas Neues. Nach und nach ziehen Menschen ein, gestalten ihren neuen Lebensraum und füllen die Häuser mit Leben. Erste Begegnungen entstehen, man grüßt sich, kommt ins Gespräch und lernt die neue Umgebung kennen. Die Luhbachaue steht damit für mehr als neuen Wohnraum. Hier wächst ein Ort, an dem sich Nachbarschaft zu echter Gemeinschaft entwickeln kann.
10 | Team Die Brücken- bauerin Als Heike Klankwarth am 1. Juli 2008 gemeinsam mit Thorsten May in den Vorstand der Volksheimstätte eG berufen wurde und den Vorstandsvorsitz übernahm, begann eine Zeit tiefgreifender Veränderungen. In den folgenden 18 Jahren hat sich die Genossenschaft nicht nur wirtschaftlich, sondern auch strukturell, kulturell und in ihrer öffentlichen Wahrnehmung grundlegend weiterentwickelt. Mit ihrem fachlichen Hintergrund als Architektin und Immobilienökonomin hat die gebürtige Hamburgerin neue Perspektiven auf modernes Wohnen, Stadtentwicklung und Zusammenarbeit nach Göttingen gebracht. Dabei ist es ihr gelungen, Tradition mit moderner Führung und Wirtschaftlichkeit mit sozialem Engagement zu verbinden. Menschen mitnehmen Schritt für Schritt hat das neue Vorstandsteam Impulse für eine moderne Unternehmenskultur gesetzt, neue organisatorische Strukturen geschaffen und eine Zukunftswerkstatt ins Leben gerufen, aus der u. a. ein betriebliches Gesundheitsmanagement, eine neue Corporate Identity und ein Leitbild entstanden sind. Auch die Zusammenarbeit innerhalb der Volksheimstätte hat sich nach und nach verändert. Mitarbeitende wurden in Entscheidungen einbezogen, individuelle Fähigkeiten gezielt in Projektarbeit und Arbeitsgruppen eingesetzt und persönliche Potenziale weiterentwickelt. So formte sich innerhalb der Belegschaft ein neues Wir-Gefühl und eine stärkere Identifikation mit der Genossenschaft als zukunftsorientierte Arbeitgeberin. Mit Heike Klankwarth ist die Volksheimstätte auch nach außen sichtbarer geworden. Das Thema Öffentlichkeitsarbeit wurde zu einem festen Unternehmensbestandteil, Veranstaltungen wie der Geranienmarkt oder der Balkonwettbewerb schufen Begegnung und stärkten die Verbindung zwischen den Mitgliedern und der Genossenschaft. Das Mitgliedermagazin und die Website wurden optisch und inhaltlich neu gestaltet. Spenden- und Sponsoringaktivitäten wurden verstärkt, um Kunst, Kultur, Sportangebote und soziale Teilhabe in Göttingen zu fördern. So ist aus einer klassischen Wohnungs- genossenschaft nach und nach eine moderne und regional verankerte Institution und wichtige Akteurin in der Stadtentwicklung geworden. Zukunft im Blick Gleichzeitig wurden entscheidende Zukunftsthemen strategisch vorangetrieben. Eine umfangreiche Digitalisierungsstrategie, hohe Standards bei IT-Sicherheit und Datenschutz, ein breit angelegter Klimapfad und nachhaltige Quartiersentwicklungen haben die vergangenen Jahre ebenso geprägt wie zahlreiche Neubau- und Modernisierungsprojekte. Dass sich all diese Maßnahmen positiv ausgewirkt haben, zeigt sich auch in den Zahlen: Die Anzahl der Mitglieder ist von 4.730 im Jahr 2008 auf 7.099 im Jahr 2025 gestiegen, das Eigenkapital von 17,5 Millionen Euro auf 44,7 Millionen Euro gewachsen. Heute präsentiert sich die Volksheimstätte wirtschaftlich stabil, modern aufgestellt und fest in ihren genossenschaftlichen Werten verankert. 18 Jahre lang hat Heike Klankwarth die Entwicklung der Volksheimstätte eG geprägt – mit klarer Haltung, strategischem Weitblick und einem modernen Verständnis von Genossenschaft. Vom Verwalten zum Gestalten
Team | 11 Leitbildentwicklung Neubau Verwaltungsgebäude und BewegungsKiTa Grone Erschließung Neubau- gebiet Kampweg Rosdorf Grundsteinlegung und Richtfest Neu Luhbachaue Zukunftswerkstatt Neubau Weserstraße 43 Unermüdlich engagiert Wer schon einmal mit Heike Klankwarth zusammengearbeitet hat, beschreibt sie als professionell, durchsetzungsstark, aber zugleich herzlich und ausgesprochen nahbar. Mit großer Konsequenz und klarem Anspruch ist es immer ihr Ziel, Aufgaben und Projekte nicht nur anzustoßen, sondern zu einem nachhaltigen und überzeugenden Ergebnis zu führen. Dabei packt sie im Zweifelsfall auch selbst mit an: ob beim Aufräumen nach Veranstaltungen, beim Kaffeekochen für Gäste oder beim Frühstück auf der Baustelle. Neben ihrer Tätigkeit bei der Volksheimstätte hat sich Heike Klankwarth stets mit außergewöhnlicher Energie in Verbänden, regionalen Gremien und Ehrenämtern engagiert. Zuletzt brachte sie ihre Expertise unter anderem im technischen Ausschuss des vdw (Verband der Wohnungswirtschaft in Niedersachsen und Bremen e. V.) ein. Darüber hinaus ist sie als Regionalbeauftragte der Architektenkammer und als Mitglied im Rotary Club Göttingen aktiv. Betrachtet man ihr gesamtes Pensum an Netzwerkarbeit neben ihrer beruflichen Verantwortung, könnte man meinen, ihr Tag habe mehr als 24 Stunden. Denn auch privat ist sie stets aktiv – mit Gartenarbeit, Malerei, als Gastgeberin und auf Reisen. Am 26. Juni 2026 endet nun die Vorstandstätigkeit von Heike Klankwarth und damit eine prägende Phase der Volksheimstätte eG. Viele Entwicklungen, die in den vergangenen 18 Jahren angestoßen wurden, werden die Genossenschaft noch weit über ihre Amtszeit hinaus begleiten. Ihre Nachfolgerin ist bereits im Einsatz: Seit dem 1. Juni 2026 läuft die gemeinsame Übergangszeit mit der neuen Vorstandsvorsitzenden Elisabeth Tielkes, die wir im nächsten Magazin ausführlich vorstellen. Das Fundament, das Heike Klankwarth gemeinsam mit Thorsten May in den vergangenen knapp zwei Jahrzehnten mit Weitsicht, Ausdauer und großem persönlichem Engagement aufgebaut hat, ist stark. Und von hier aus richten wir den Blick nach vorn. Das Team der Volksheimstätte und alle, die sie ein Stück auf ihrem Weg begleitet haben, danken Frau Klankwarth für den außergewöhnlichen Einsatz. Wir wünschen ihr für die Zukunft von Herzen alles Gute, viel Glück und Gesundheit, viele inspirierende Begegnungen sowie die Energie und Neugier, mit der sie über all die Jahre hinweg so vieles bewegt hat. 2021 2012 – 2018 2009 – 2011 2023 2016 60 Jahre VH Beginn als Vorstands- vorsitzende der Volksheimstätte eG Einweihung Mietertreff Holtenser Berg Neubau „Im Hassel“ Aufstockung Weserstraße 15–19 (ausgezeichnet mit dem Holzbaupreis) 301 neue Bal- kone auf dem Holtenser Berg Umzug in die Kasseler Landstr. 89 75 Jahre VH Fertigstellung Neubau Weserstr. 51 a 2025 2024 2017 2014 2022 2018 2012 2011 2008 Entstehung des Quartiers Windausweg
12 | Soziales Engagement Der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Niedersachsen Bremen (vdw) hat gemeinsam mit dem Landespräventionsrat Niedersachsen die Kampagne „Kein Raum für häusliche Gewalt“ gestartet. Auch die Volksheimstätte ist dabei, um sich für ein sicheres und gewaltfreies Wohnumfeld einzusetzen. Kein Raum für häusliche Gewalt Im Jahr 2024 wurden in Deutschland 265.942 Menschen Opfer häuslicher Gewalt, davon 32.545 in Niedersachsen. Die Zahl der polizeilich registrierten Betroffenen ist innerhalb der letzten fünf Jahre um insgesamt 17,8 % gestiegen. Viele Taten werden jedoch gar nicht erst angezeigt, etwa aus Angst, Abhängigkeit oder Scham. Das Bundeskriminalamt geht von einer Anzeigequote von unter 10 % aus.* Häusliche Gewalt kann in jedem Haushalt vorkommen, unabhängig von Einkommen, Herkunft oder sozialem Status – und sie findet in verschiedenen Formen statt: von psychischer und physischer Gewalt über sexualisierte Übergriffe bis hin zu ökonomischer Kontrolle. Betroffen sind Menschen aller Altersgruppen und Geschlechter – Partnerinnen und Partner ebenso wie Kinder, ältere Menschen oder andere Angehörige, allerdings sind die Betroffenen mit 70,4 % überwiegend weiblich. Wir als Genossenschaft möchten aktiv dazu beitragen, Gewalt frühzeitig zu erkennen und Betroffene zu schützen – durch die Sensibilisierung unserer Mitglieder, Aushänge in unseren Treppenhäusern, klare interne Abläufe, geschulte Mitarbeitende und eine enge Zusammenarbeit mit Polizei und Beratungsstellen. Woran erkennt man häusliche Gewalt? Im Zentrum der Gewalttaten steht das Ausüben von Macht und Kontrolle über eine andere Person. Warnsignale können beispielsweise Rückzug, Angstverhalten, häufige Verletzungen, Kontrolle durch den Partner *Quelle: Bundeskriminalamt N Pressemitteilung vom 21. November 2025 N Bevölkerungsbefragung zur Gewaltbetroffenheit „LeSuBia“ sowie lautstarke Konflikte im Wohnumfeld sein. Nicht jedes Zeichen ist eindeutig – aber ein ungutes Gefühl sollte immer ernst genommen werden. Schauen Sie nicht weg! Sollten Sie einen Verdacht haben, fragen Sie nach, wenn die betroffene Person allein ist, bieten Sie Hilfe an oder wenden Sie sich an das Hilfetelefon unter 116 016. Auch die Mitarbeitenden der Volksheimstätte unterstützen Sie gerne dabei, Anzeichen häuslicher Gewalt zu erkennen und richtig einzuordnen. Werden Sie Zeuge von häuslicher Gewalt, verständigen Sie bitte direkt die Polizei unter 110. Wichtig: Bringen Sie sich niemals selbst in Gefahr! Täterarbeit ist Opferschutz Gewalttätiges Verhalten können nur die Verursacher selbst beenden und auch sie können Unterstützung in Anspruch nehmen. Auf dieser Seite finden Ratsuchende, Täter und deren Angehörige entsprechende Angebote:
Soziales Engagement | 13 Wenn Sie Opfer häuslicher Gewalt sind, lassen Sie sich bitte helfen! If you are a victim of domestic violence, please get help! Si vous êtes victime de violences domestiques, veuillez demander de l’aide! Se sei vittima di violenza domestica, chiedi aiuto, per favore! Aile içi şiddet mağduruysanız, lütfen yardım isteyin! !إذا كنت ضحية للعنف المنزلي، فالرجاء طلب المساعدة Если вы стали жертвой домашнего насилия, пожалуйста, обратитесь за помощью! Якщо ви стали жертвою домашнього насильства, будь ласка, зверніться по допомогу! Jeśli jesteś ofiarą przemocy domowej, proszę, poszukaj pomocy! Dacă sunteți victima violenței domestice, vă rugăm să cereți ajutor! Ако сте жертва на домашно насилие, моля, потърсете помощ!
Kriminelle geben sich als Familie oder Polizei aus und setzen gezielt auf Emotionen. Die Anrufe wirken glaubwürdig und treffen einen völlig unvorbereitet. Wer die Tricks kennt, kann sich schützen. Ein kurzer Anruf, eine vertraute Stimme, eine dringende Bitte. Telefonbetrug gehört seit Jahren zu den häufigsten Betrugsformen in Deutschland. Dabei werden gezielt ältere Menschen angesprochen. Die Täterinnen und Täter gehen systematisch vor. Sie durchsuchen Telefonverzeichnisse nach typischen Vornamen älterer Generationen und kurzen Rufnummern. Anschließend folgen breit gestreute Anrufe aus professionell organisierten Callcentern. Ist die passende Person am anderen Ende der Leitung, werden in vielen Fällen große Geldsummen erschlichen. Durchdacht und organisiert Hinter den Anrufen stehen häufig strukturierte Tätergruppen. Ermittlungsbehörden ordnen diese Delikte der organisierten Kriminalität zu. Die Beteiligten arbeiten arbeitsteilig, oft aus dem Ausland und nutzen einstudierte Gesprächsleitfäden. Ziel ist es, Vertrauen aufzubauen und gleichzeitig Druck zu erzeugen. Betrugsanrufe verlaufen nicht zufällig – jede Reaktion 14 | Ratgeber Hallo Oma! Jetzt sag bloß, du weißt nicht, wer dran ist… Oma, ich kann sehr günstig ein Auto kaufen. Ich brauche aber schnell das Geld. Du bekommst es übermorgen wieder. Ich schicke einen Freund, der das Geld abholt. des Gegenübers wird gezielt aufgegriffen und gesteuert. Weit verbreitet ist der sogenannte Enkeltrick. Anrufende geben sich als Verwandte aus und beginnen bewusst vage, etwa mit „Weißt du, wer dran ist?“. Wird ein Name genannt, greifen sie diesen auf und entwickeln eine glaubhafte Geschichte. Es folgt eine angebliche Notlage, ein dringender Autokauf oder ein einmaliges Angebot, z. B. eine Immobilie. Gefordert werden Geld oder Wertsachen, häufig mit dem Hinweis, eine Vertrauensperson werde es abholen. Wie Telefonbetrug funktioniert Enkeltrick Ein Anruf kann Sie alles kosten
Ratgeber | 15 Ok Danke. Hab dich lieb Papa! Das ist meine neue Handynummer +49 15210130730 die kannst du dir einspeichern. Du kannst die alte Nummer löschen ❤ Hallo Papa Bist du zuhause? Ich habe ein Problem, kannst du mir bitte helfen? Ich muss heute noch zwei Überweisungen machen, aber weil mein Handy jetzt kaputt ist kann ich nicht in meine Apps. Kannst du das für mich machen? Bekommst du morgen sofort zurück. Moment. BEGÜNSTIGER: Pawel Kopczynski; IBAN: DE87100110012629396066 BETRAG: 1470,25, BIC: NTSBDEB1XXX VERWENDUNGSZWECK: TT7KMPNT; AUSFÜHRUNG: SOFORT Kannst du Echtzeit Überweisung aktivieren und kannst du mir ein Bild schicken wenn die Zahlung erfolgt ist? Okay Ja 14:20 14:21 Ja, was ist es denn? Mach ich doch gerne Ja, was denn? 14:23 14:26 14:28 Mama hilf mir! Ich habe ein Kind totgefahren!! (Übergabe des Gesprächs) Ihre Tochter hat einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Ein Kind ist verstorben. Wir brauchen eine Kaution in Höhe von 20.000 €! Der Staatsanwalt wird sie gleich anrufen und Ihnen alles erklären. Es ist ernst! Wir müssen sehr schnell handeln! Druck, Angst und falsche Autoritäten Besonders belastend sind sogenannte Schockanrufe. Hier erzeugen Tatpersonen gezielt Stresssituationen, indem sie sich als Familienmitglied ausgeben und schwere Unfälle schildern. Häufig wird das Gespräch an angebliche Polizeibeamte übergeben, die den Druck noch verstärken. Gefordert werden hohe Geldbeträge, meist unter dem Vorwand einer Kaution. Ein weiteres Szenario sind Anrufe durch angebliche Polizeibeamte oder andere Amtspersonen. Dabei wird behauptet, im Umfeld habe es Einbrüche gegeben oder persönliche Daten seien bei einer Festnahme gefunden worden. Im nächsten Schritt wird gezielt nach Bargeld oder Wertgegenständen im Haushalt gefragt. Teilweise wird behauptet, dass Bankmitarbeitende in kriminelle Machenschaften verwickelt seien. Das Ziel bleibt immer gleich: Zugang zu Geld oder Wertsachen zu erhalten. Auch digitale Betrugsmaschen nehmen zu. Beim sogenannten Enkeltrick 2.0 kontaktieren Täterinnen und Täter ihre Opfer per WhatsApp oder einem Messenger-Dienst. Sie behaupten, eine neue Telefonnummer zu haben und bitten anschließend um schnelle Überweisungen. Diese erfolgen oft als Echtzeittransaktionen und lassen sich kaum rückgängig machen. Ein zentrales Merkmal dieser Methode ist die scheinbare Alltäglichkeit der Kommunikation, die Misstrauen gezielt reduziert. Wichtig! In Deutschland existieren keine Kautionszahlungen in diesem Zusammenhang. Die Polizei fordert niemals telefonisch Geld oder Auskünfte über Vermögen und verpflichtet niemanden zur Verschwiegenheit. Ebenso gilt: Es erfolgen keine eingehenden Anrufe mit der Notrufnummer 110. Außerdem darf eine festgenommene Person nicht nur einen einzigen Anruf tätigen. Korrupte Bankangestellte arbeiten mit einer Bande zusammen und geben bei Baraus- zahlungen Falschgeld mit aus. Es ist Ihre Pflicht die Polizei zu unterstützen! Enkeltrick 2.0 Schockanruf Anruf Polizeibeamte / Amtspersonen
16 | Ratgeber Hilfe und Unterstützung Trotz aller Vorsicht gelingt es Täterinnen und Tätern immer wieder, Menschen zu täuschen. In solchen Fällen gilt: Vorfälle sollten unbedingt gemeldet werden. Jede Anzeige hilft, Täterstrukturen besser zu erkennen und weitere Straftaten zu verhindern. Unterstützung bieten unter anderem die Stiftung Opferhilfe e. V. sowie der WEISSER RING e. V. Auch Gespräche mit Angehörigen oder dem Hausarzt können helfen, das Erlebte einzuordnen und nächste Schritte zu klären. Telefonbetrug nutzt Vertrauen gezielt aus. Aufklärung, Aufmerksamkeit und klare Regeln reduzieren das Risiko erheblich und stärken die eigene Sicherheit im Alltag. Stiftung Opferhilfe e. V. Opferhilfebüro Göttingen 0551 403 1466 PoststelleGoettingen@opfer- hilfe.niedersachsen.de Online-Beratung WEISSER RING e. V. Außenstelle Göttingen 0151 55164698 goettingen@mail.weisser-ring.de Website Ihr Ansprechpartner bei der Polizeiinspektion Göttingen: Marko Otte, Polizeihauptkommissar, Beauftragter für Kriminalprävention 0551 49-2007 marko.otte@polizei.niedersachsen.de Download: Löschungsantrag für Telefonverzeichnis Haben Sie Interesse, an einem Vortrag zum Thema Betrugsprävention teilzunehmen? Rufen Sie uns an unter 051 37077 160, oder senden Sie eine E-Mail an n.bachmann@volksheimstaette.de Warum Täter Erfolg haben Die klassischen Vorgehensweisen basieren auf gezielter psychologischer Beeinflussung. Höflichkeit und Hilfsbereitschaft werden bewusst ausgenutzt. Viele Betroffene möchten ein Gespräch nicht abrupt beenden oder widersprechen ungern. Gleichzeitig setzen Täter auf Zeitdruck, um Rückfragen zu verhindern. Auch Vertrauen in staatliche Institutionen spielt eine Rolle, wenn sich Anrufende als Polizeibeamte ausgeben. Hinzu kommt ein weiterer Faktor: fehlende vergleichbare Erfahrungen. Wer eine solche Extremsituation zum ersten Mal erlebt, kann sie schwer einordnen. Genau diesen Moment nutzen Täter aus. Sie halten Gespräche bewusst aufrecht, um zu verhindern, dass Angehörige einbezogen oder Informationen überprüft werden. Klare Regeln für den Ernstfall N Keine persönlichen Daten oder finanziellen Informationen am Telefon preisgeben N Niemals Geld übergeben oder überweisen, wenn dies telefonisch verlangt wird N Möglichst wenig Bargeld zu Hause aufbewahren N Anrufende aktiv nach ihrem Namen fragen N Nie die angezeigte Nummer zurückrufen, sondern bekannte Kontaktdaten von Angehörigen nutzen N Gespräche aktiv beenden und sich nicht unter Druck setzen lassen N Im Zweifel Polizei unter 110 anrufen Zusätzlich kann ein innerhalb der Familie vereinbartes Kennwort helfen, echte Anliegen von Betrugsversuchen zu unterscheiden. Besonders der Verzicht auf öffentliche Telefonbucheinträge reduziert nachweislich das Risiko, von Betrügern kontaktiert zu werden. Ein entsprechendes Formular kann Ihnen die Polizei Göttingen zur Verfügung stellen. Wenden Sie sich dazu – und für alle weiteren Fragen zu dem Thema – gern an den Beauftragten für Kriminalprävention, Marko Otte. Info-Aufkleber in einem Taxi
Glasfaser für unsere Wohnobjekte Wir schaffen die Grundlage für eine moderne, leistungsstarke Internetversorgung und machen unsere Gebäude fit für die digitalen Anforderungen von morgen. Ob Videokonferenzen im Homeoffice, Streaming in hochauflösender Qualität oder Online-Gaming in Echtzeit – unser Alltag wird immer digitaler. Gleichzeitig stoßen klassische Internetanschlüsse über Kupfer- oder Kabelnetze zunehmend an ihre Grenzen. Glasfaser ermöglicht deutlich höhere Bandbreiten, weist geringere Signalverluste auf und ist unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Störungen. Damit unsere Mieterinnen und Mieter in Zukunft noch schneller und zuverlässiger im Netz unterwegs sein können, stellen wir jetzt die Weichen für den Umstieg. Dafür haben wir gemeinsam mit der Städtischen Wohnungsbau GmbH und der Wohnungsgenossenschaft eG einen Vertrag mit der OXG Glasfaser GmbH geschlossen. OXG wird unsere Gebäude an das Glasfasernetz anbinden und die notwendigen Leitungen bis in die einzelnen Wohnungen verlegen (FTTH = Fiber to the Home). So schaffen wir die Grundlage für HighspeedInternet direkt in Ihrem Zuhause. Wer ist OXG? Die OXG Glasfaser GmbH wurde 2023 gegründet und ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Vodafone und Altice. Ziel ist der Aufbau eines leistungsfähigen Glasfasernetzes in Deutschland. Wichtig zu wissen: OXG bietet selbst keine Internetverträge für Endkundinnen und Endkunden an. Stattdessen stellt das Unternehmen ein offenes Glasfasernetz (Open Access) bereit, über das verschiedene Anbieter ihre Tarife zur Verfügung stellen können. Dadurch haben Mieterinnen und Mieter die Wahl zwischen unterschiedlichen Providern und Tarifen. Die Zukunft zieht ein Wie erfolgt der Ausbau? Der Weg zum Glasfaseranschluss erfolgt Schritt für Schritt. In Abstimmung mit der Kommune wird zunächst festgelegt, welche Stadtgebiete zuerst ausgebaut werden. Anschließend werden die notwendigen Genehmigungen eingeholt und Bauzeitenpläne für die einzelnen Stadtteile erstellt. Erst danach beginnen die Bauarbeiten vor Ort. Während der Bauphasen kann es zeitweise zu Einschränkungen für Anwohnerinnen und Anwohner kommen, zum Beispiel durch Geräusche oder angepasste Wegführung. Selbstverständlich informieren wir Sie rechtzeitig im Voraus über anstehende Maßnahmen, damit Sie sich gut darauf einstellen können. Entstehen Kosten für Mieterinnen und Mieter? Nein. Der Glasfaseranschluss bis in Ihre Wohnung ist für Sie kostenlos. Kosten entstehen nur, wenn Sie sich für einen Glasfaser-Internettarif entscheiden. Auswahl des Vertragspartners OXG betreibt ein offenes Glasfasernetz (Open Access). Das bedeutet, dass verschiedene Telekommunikationsanbieter dieses Netz nutzen können. Neben Vodafone bieten derzeit auch 1&1 sowie einige regionale Anbieter ihre Tarife über das OXG-Netz an und weitere sollen folgen. Wichtig für Sie N Derzeit besteht für Sie kein Handlungsbedarf. N Ihre bestehende Internet- und Telefonverbindung bleibt unverändert. N Es besteht keine Verpflichtung, einen neuen Vertrag abzuschließen oder den Anbieter zu wechseln. N Ob und wann Sie einen Glasfaseranschluss nutzen möchten, entscheiden Sie selbst. N Lassen Sie sich bei Vertragsangeboten ausreichend Zeit für Ihre Entscheidung und prüfen Sie die Informationen sorgfältig, ggf. auch in Rücksprache mit uns. Weitere Informationen finden Sie in der nächsten Ausgabe der hausnummer sowie auf unserer Website. Technik | 17
18 | Rezepte Schnelle Rezepte für warme Tage Leicht, frisch und überraschend aromatisch: Dieser Drink ist perfekt für warme Tage. Das brauchst du (für 2 Gläser): N ½ Salatgurke N eine Handvoll frische Minze N Saft von 1 Limette N 1 – 2 TL Honig oder Agavendicksaft N Mineralwasser (sprudelnd) N Eiswürfel So geht’s: Die Gurke grob schneiden und zusammen mit der Minze leicht andrücken oder kurz pürieren. Limettensaft und Honig hinzufügen und alles gut vermischen. Die Mischung durch ein Sieb in zwei Gläser geben, mit Eiswürfeln auffüllen und mit Mineralwasser aufgießen. Zum Schluss mit ein paar Minzblättern garnieren. Ein einfaches Gericht, das überrascht: süß, cremig und frisch zugleich – ideal als leichtes Mittagessen oder Vorspeise. Das brauchst du (für 2 Personen): N 2 reife Pfirsiche N 2 Burrata N 1 – 2 TL Honig N Saft und etwas Abrieb einer halben Zitrone So geht’s: Die Pfirsiche halbieren, entkernen und mit der Schnittfläche nach unten in einer heißen Pfanne oder auf dem Grill kurz anrösten, bis sie leicht karamellisieren. In der Zwischenzeit Honig mit Zitronensaft und etwas Abrieb verrühren. Die warmen Pfirsiche auf Tellern anrichten, Burrata dazugeben und alles mit Zitronenhonig beträufeln. Mit etwas Olivenöl, Salz, Pfeffer und frischem Basilikum verfeinern. N Olivenöl N frischer Basilikum N Salz & Pfeffer Wenn es draußen warm wird, wächst bei vielen die Lust auf leichte Küche und erfrischende Getränke, die mehr können als nur Durst löschen. Gerade im Sommer sind es oft die einfachen Dinge, die am meisten Freude machen: gute Zutaten, schnelle Zubereitung und ein Geschmack, der überrascht. Wir haben zwei unkomplizierte Rezepte herausgesucht, die zeigen, wie wenig es braucht, um sich ein Stück Urlaub nach Hause zu holen. Gurke-Minz-Spritz (alkoholfrei) Gegrillter Pfirsich mit Burrata und Zitronenhonig So schmeckt der Sommer Tipp: Wer es etwas intensiver mag, kann ein paar Scheiben Ingwer mit pürieren – das gibt eine leichte Schärfe und macht den Drink noch erfrischender. Tipp: Dazu passt hervorragend frisches Brot oder ein leichter Blattsalat.
Freizeit | 19 Start- und Zielpunkt ist der Parkplatz an der Burg Hanstein. Hier lohnt es sich, den kurzen Aufstieg zur Burg zu machen: Die über 1.000 Jahre alte Ruine zählt zu den markantesten Wahrzeichen der Region. Hoch über dem Werratal gelegen, bietet sie weite Blicke Richtung Göttingen und ins Eichsfeld. Zurück beim Parkplatz führt der Weg durch Wälder und über Höhenzüge Richtung Teufelskanzel. Immer wieder öffnen sich kleine Ausblicke – bis schließlich der wuchtige Sandsteinfelsen erreicht ist. Von hier oben zeigt sich die Werra in ihrer berühmten Schleife, die sich wie ein Hufeisen durch das Tal zieht. Der Sage nach hat genau hier der Teufel seine Kräfte überschätzt: Bei einer Wette sollte er einen gewaltigen Felsen bis zum Meißner tragen. Kurz vor dem Ziel verließ ihn die Kraft. Als er beim Ausruhen entdeckt wurde, sprang er wütend in die Tiefe und hinterließ mit seinem Huf die markante Form der Werra. Heute geht es hier zum Glück deutlich entspannter zu. Nur wenige Schritte unterhalb der Teufelskanzel liegt ein gemütliches Wirtshaus, das sich perfekt für eine Pause eignet – mit deftiger, hausgemachter Küche und ehrlicher Wanderverpflegung. Anschließend führt der Weg wieder zurück zum Ausgangspunkt an der Burg Hanstein. Wer etwas weiter laufen möchte, kann auch den Rundwanderweg wählen. Von der Burg Hanstein zur Teufelskanzel Zwischen Felsen, Geschichte und Legenden Startpunkt (Parkplatz): Parkplatz Burg Hanstein (einfach bei Google Maps eingeben) Länge: Circa 5 km hin und zurück. Der Rundweg ist etwas länger. Infos zur Burg: Burg Hanstein burgruine-hanstein.de Einkehr unterwegs: Wirtshaus Teufelskanzel teufelskanzel.de Etwa 25 Kilometer südlich von Göttingen wartet ein Ausflugsziel, das Natur, Geschichte und eine sagenumwobene Legende verbindet. Die Wanderung von der Burg Hanstein zur Teufelskanzel ist ideal für einen halben Tag – abwechslungsreich, gut machbar und mit beeindruckenden Ausblicken. Ausflugs- tipp
20 | DIY Einfach selbst gemacht: Essig-Universalreiniger Ein echter Klassiker unter den DIY-Reinigern ist der Essig-Universal- reiniger. Er eignet sich ideal für Küchenoberflächen, Fenster oder Badezimmer und lässt sich in wenigen Minuten herstellen. Das brauchst du: N 500 ml Tafelessig N 250 ml Wasser N ein paar Tropfen ätherisches Öl (z. B. Zitrone, Lavendel oder Orange) N eine leere Sprühflasche (z. B. von einem alten Glasreiniger) So geht’s: Einfach alle Zutaten in die Sprühflasche geben, kurz schütteln – fertig. Der Essig wirkt antibakteriell und löst Kalk, das ätherische Öl sorgt für einen angenehmen Duft. Buchtipp: „Fünf Hausmittel ersetzen eine Drogerie“ von Smarticular Ob Deo, Mundspülung oder verschiedenste Reinigungsmittel – dieses Buch zeigt, wie sich mit einfachen Hausmitteln viele Alltagsprodukte selbst herstellen lassen. Verständlich erklärt, alltagstauglich und voller praktischer Ideen für ein nachhaltigeres Zuhause. Putzen gehört für die wenigsten zu den Lieblingsbeschäftigungen – aber wie wäre es, wenn es gleichzeitig einfach, günstig und umweltfreundlich ist? Immer mehr Menschen setzen auf selbstgemachte Reinigungsmittel. Sie kommen ohne unnötige Chemie aus, reduzieren Verpackungsmüll und bestehen aus wenigen, leicht verfügbaren Zutaten. Gleichzeitig sind sie oft genauso effektiv wie herkömmliche Produkte – und lassen sich individuell anpassen, zum Beispiel beim Duft. DIY-Reiniger sind nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für das eigene Zuhause: weniger künstliche Zusätze, weniger Belastung für Haut und Atemwege – und ein gutes Gefühl, genau zu wissen, was drin ist. DIY-Reinigungsmittel für den Alltag Sauber, nachhaltig, selbstgemacht unser tipp Tipp: Nicht auf Naturstein (z. B. Marmor) verwenden, da Essig die Oberfläche angreifen kann.
Stadtteile | 21 Oder Sie besuchen den Tag der offenen Tür am 22. August 2026 im Schülerstieg 27. Mehr Informationen finden Sie hier Gemeinsam mit unseren Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartnern unterstützen wir jedes Jahr ein soziales Projekt in der Region. Auch 2025 konnten wir diese Tradition erfolgreich fortsetzen. Im Mittelpunkt stand diesmal ein Vorhaben, das allen Göttingerinnen und Göttingern zugutekommt. Seit mittlerweile 140 Jahren engagiert sich die Ortsfeuerwehr Grone mit großem Einsatz für den Schutz der Bevölkerung. Die Anforderungen an moderne Feuerwehren sind dabei stetig gewachsen – ebenso wie die technischen Möglichkeiten. Deshalb ist geplant, eine multifunktionale Einsatzdrohne anzuschaffen und eine Drohnen-Einheit zu gründen. Eine Drohne unterstützt insbesondere bei komplexen Einsätzen. Mit ihr können innerhalb kürzester Zeit wichtige Informationen aus der Luft aufgenommen werden – ob bei Wohnungs- und Industriebränden, Verkehrsunfällen oder bei der Suche nach vermissten Personen. Auch bei Gefahrstoffeinsätzen eröffnet die moderne Technik neue Möglichkeiten: Sie kann im Ernstfall entscheidende Minuten sparen und dabei helfen, Schäden zu begrenzen sowie Menschenleben zu retten – auch die der Einsatzkräfte selbst. Dank der großzügigen Unterstützung unserer Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartner konnten wir insgesamt 4.500 Euro sammeln und an den Feuerwehrverein Grone e. V. übergeben. Die Gesamtkosten für die Einsatzdrohne vom Typ „DJI Matrice 30 T“ sowie die Ausbildung der Einsatzkräfte belaufen sich auf rund 20.000 Euro. Eine vollständige Finanzierung ist bislang noch nicht gesichert. Streetart trifft Stadtgeschichte Mittlerweile hat sich eine weitere Unterführung in der Londonstraße auf dem Holtenser Berg von grau zu bunt verwandelt. Das neue Motiv zeigt die Skyline von Göttingen sowie das bekannteste Wahrzeichen unserer Stadt: das Gänse- liesel. Das feiert übrigens in diesem Jahr ihren 125. Geburtstag – und wir feiern mit! Besucherinnen und Besucher unserer Verwaltung können ihr eigenes kleines Liesel als Playmobil-Figur mit nach Hause nehmen (nur solange der Vorrat reicht). Heike Klankwarth und Thorsten May bei der Scheckübergabe an den Vereinsvorsitzenden Jens-Olaf Grune und den Ortsbrandmeister Olaf Heyroth Advents-Spendenaktion zugunsten der Ortsfeuerwehr Grone Gemeinsam für mehr Sicherheit
22 | Mitgliederausfahrt Neue Ziele für unsere Mitgliederausflüge gesucht Haben Sie einen Geheimtipp? Unser diesjähriger Mitgliederausflug führte uns am 30. Mai 2026 nach Goslar und in den Kräuterpark Altenau. Wer 2027 auch gern mitreisen möchte, sollte aufmerksam die nächste Ausgabe der hausnummer lesen, denn dort wird der Ausflug angekündigt. Diesmal möchten wir gern von Ihnen erfahren, welche Ziele für Sie attraktiv wären. Gibt es einen Ort, der sich für eine gemeinsame Ausfahrt anbietet und den Sie gern (noch einmal) besuchen würden? Die Busfahrt sollte nicht länger als 1,5 bis 2 Stunden je Strecke dauern. Teilen Sie uns Ihre Ideen mit, wir freuen uns auf Ihre Vorschläge! Um Wiederholungen zu vermeiden, haben wir noch einmal alle Mitgliederausflüge seit 2007 aufgelistet: 2016 2017 2025 2011 2014 2007 Serengeti Park Hodenhagen (40. Jubiläum Holtenser Berg) 2009 I-Berghöhle Bad Grund und Goslar (nur Kaiserpfalz) 2010 Hameln und Hämelschenburg 2011 Bad Karlshafen – Kloster Corvey – Manufaktur Fürstenberg 2012 Schloss Marienburg und Einbeck 2013 Oper Bad Lauchstädt 2014 Edersee, Burg Waldeck und Wild-Tierpark Edersee 2015 Rosenfest im Rosarium Sangerhausen 2016 PS-Speicher in Einbeck und Töpferdorf Fredelsloh 2017 Kloster Riddagshausen und Naturhistorisches Museum Braunschweig 2018 Miniaturpark Wernigerode und Stauseefloßfahrt Rappbodetalsperre 2019 Mit den Händelfestspielen in Duderstadt, Ursulinenkloster 2020 bis 2023 Ausfall durch Corona 2024 Kloster Walkenried und Bärenpark Worbis 2025 Stadtführung Hildesheim und Garten/ Wellnessfest in Bad Salzdetfurth 2026 Goslar und Kräuterpark Altenau Ansprechpartnerin Mitgliederbetreuung Petra Greschitzek 0551 37077-223 p.greschitzek@volksheimstaette.de
Unser Angebot für alle Mieterinnen und Mieter ab 65 Jahren bietet die Möglichkeit, Nachbarn aus dem Wohngebiet kennenzulernen, interessante Vorträge zu hören und mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Volksheimstätte zu sprechen. Im Herbst 2025 fanden zwei Veranstaltungen statt: Am 25. September luden wir auf dem Leineberg Constanze Rubach von der Verbraucherzentrale ein. Frau Rubach erläuterte in einem interaktiven Vortrag die Kennzeichnung von Lebensmitteln sowie die Nutzung des Nutri-Scores und gab wertvolle Tipps für gesunde und preiswerte Ernährung im Alter. Am 23. Oktober wurde das Projekt CoBALT im Wohngebiet Geismar 1 vorgestellt. CoBALT hilft dabei, neue Perspektiven im Alter zu entwickeln. Das Angebot richtet sich an Menschen ab 60 Jahren und bietet Unterstützung zur Verbesserung der finanziellen Situation, wie z. B. bei der Beantragung von Leistungen und Hilfsmitteln sowie bei der Suche nach bezahlten Tätigkeiten oder Ehrenämtern. Die Projektleiterinnen Frau Döring und Frau Herbst stellten ein vielfältiges Programm vor, u. a. Gruppenangebote, Informations- und Bildungsangebote, Workshops und Einzelberatung. Das Angebot ist für Teilnehmende kostenfrei. CoBALT arbeitet dabei flexibel – auch in Wohnortnähe oder direkt im häuslichen Umfeld. Die Vielfalt der Möglichkeiten sowie die Bereitschaft, individuelle Wünsche, etwa nach gemeinsamen Freizeitaktivitäten, konkret aufzugreifen und zu organisieren, weckte bei vielen Teilnehmenden Interesse am Projekt. Am 18. März 2026 waren wir mit den Themen NutriScore, gesunde Ernährung und einem Quiz zu Ernährungsmythen mit Frau Rubach von der Verbraucherzentrale auf dem Holtenser Berg. Am 23. April 2026 gab es ein weiteres Ü-65 Treffen in Grone, zu dem wir Finn Titze zum Thema Vorsorgevollmacht eingeladen haben. Unsere Ü-65 Treffen im 2. Halbjahr 2025 und Anfang 2026 Ü-65 | 23 Nutri-Score, gesunde Ernährung und eine gute Gestaltung des Ruhestands Vorstellung des Projekts CoBALT in Geismar im Oktober 2025 Ü-65-Treffen auf dem Holtenser Berg zum Thema gesunde Ernährung im März 2026
24 | Außenanlagen Betreff: Metalldetektion Spielplätze Sehr geehrte Damen und Herren, als Zeitvertreib für die dunkle Jahreszeit haben ein Freund und ich das Sondieren mit Metalldetektoren für uns entdeckt. Gesetzeskonform gehen wir diesem Hobby nur auf dafür zugelassenen öffentlichen Flächen nach bzw. holen uns bei privatem Grund die vorherige Genehmigung der Eigentümer ein. Da wir nicht an Relikten der Vergangenheit interessiert sind, sondern in erster Linie Spaß an der Aktivität haben, beschränken wir uns auf Orte, an denen wir keinen Schaden anrichten und gleichzeitig etwas Gutes tun können: Spielplätze. … Vor einigen Monaten erhielten wir eine Anfrage, die uns direkt neugierig machte: Fundstücke, die keiner vermisst Erfolgreiche Vorführung: Direkt beim ersten Versuch haben wir vor Ort einen kleinen Schatz gefunden.
RkJQdWJsaXNoZXIy NjAxNTI=