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12 | Soziales Engagement Der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Niedersachsen Bremen (vdw) hat gemeinsam mit dem Landespräventionsrat Niedersachsen die Kampagne „Kein Raum für häusliche Gewalt“ gestartet. Auch die Volksheimstätte ist dabei, um sich für ein sicheres und gewaltfreies Wohnumfeld einzusetzen. Kein Raum für häusliche Gewalt Im Jahr 2024 wurden in Deutschland 265.942 Menschen Opfer häuslicher Gewalt, davon 32.545 in Niedersachsen. Die Zahl der polizeilich registrierten Betroffenen ist innerhalb der letzten fünf Jahre um insgesamt 17,8 % gestiegen. Viele Taten werden jedoch gar nicht erst angezeigt, etwa aus Angst, Abhängigkeit oder Scham. Das Bundeskriminalamt geht von einer Anzeigequote von unter 10 % aus.* Häusliche Gewalt kann in jedem Haushalt vorkommen, unabhängig von Einkommen, Herkunft oder sozialem Status – und sie findet in verschiedenen Formen statt: von psychischer und physischer Gewalt über sexualisierte Übergriffe bis hin zu ökonomischer Kontrolle. Betroffen sind Menschen aller Altersgruppen und Geschlechter – Partnerinnen und Partner ebenso wie Kinder, ältere Menschen oder andere Angehörige, allerdings sind die Betroffenen mit 70,4 % überwiegend weiblich. Wir als Genossenschaft möchten aktiv dazu beitragen, Gewalt frühzeitig zu erkennen und Betroffene zu schützen – durch die Sensibilisierung unserer Mitglieder, Aushänge in unseren Treppenhäusern, klare interne Abläufe, geschulte Mitarbeitende und eine enge Zusammenarbeit mit Polizei und Beratungsstellen. Woran erkennt man häusliche Gewalt? Im Zentrum der Gewalttaten steht das Ausüben von Macht und Kontrolle über eine andere Person. Warnsignale können beispielsweise Rückzug, Angstverhalten, häufige Verletzungen, Kontrolle durch den Partner *Quelle: Bundeskriminalamt N Pressemitteilung vom 21. November 2025 N Bevölkerungsbefragung zur Gewaltbetroffenheit „LeSuBia“ sowie lautstarke Konflikte im Wohnumfeld sein. Nicht jedes Zeichen ist eindeutig – aber ein ungutes Gefühl sollte immer ernst genommen werden. Schauen Sie nicht weg! Sollten Sie einen Verdacht haben, fragen Sie nach, wenn die betroffene Person allein ist, bieten Sie Hilfe an oder wenden Sie sich an das Hilfetelefon unter 116 016. Auch die Mitarbeitenden der Volksheimstätte unterstützen Sie gerne dabei, Anzeichen häuslicher Gewalt zu erkennen und richtig einzuordnen. Werden Sie Zeuge von häuslicher Gewalt, verständigen Sie bitte direkt die Polizei unter 110. Wichtig: Bringen Sie sich niemals selbst in Gefahr! Täterarbeit ist Opferschutz Gewalttätiges Verhalten können nur die Verursacher selbst beenden und auch sie können Unterstützung in Anspruch nehmen. Auf dieser Seite finden Ratsuchende, Täter und deren Angehörige entsprechende Angebote:

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