Nachbarschaft leben in Zeiten der Corona-Pandemie

In dieser schwierigen Zeit brauchen einige Menschen besondere Hilfe und Unterstützung. Immer mehr Menschen dürfen oder sollen wegen der Corona-Pandemie ihre Wohnungen nicht verlassen, z. B. weil sie zu einer Risikogruppe gehören. Alltagserledigungen wie Einkäufe, Besorgung von Medikamenten, Botengänge u.a. werden so zu einer Herausforderung.

Mit unserem aktuellen Aushang in den Hauseingängen bieten wir die Möglichkeit, nachbarschaftliche Hilfe im Haus zu organisieren. Das hat den Vorteil, dass Sie sich bereits kennen und vertrauen können. Sollten Sie Hilfe von Fremden annehmen müssen, informieren Sie bitte eine Person in ihrem Umfeld darüber. Lassen Sie keine fremden Personen in Ihre Wohnung und halten Sie den Mindestabstand von 1,50 Meter ein. Besprechen Sie Ihr Hilfsanliegen telefonisch oder mit genug Distanz. Erledigte Einkäufe sollten vor der Tür abgestellt werden.


Ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe

Darüber hinaus organisieren und koordinieren Hanna Köhn vom Stadtteilbüro Leineberg, Sahri Sprinke vom Nachbarschaftszentrum Holtenser Berg, Laura Stephanus vom Weststadtzentrum und die AWO Bovenden ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe. Sie sind Ansprechpartner bei Problemen. Die Einrichtungen sind zurzeit für den Besucherverkehr geschlossen, telefonischer Kontakt oder per E-Mail ist aber möglich. Nähere Infos finden Sie hier:

www.stadtteilbuero-leineberg.de

www.nbz-hoberg.de

www.weststadtzentrum.de

www.bovenden.de/magazin/artikel.php?artikel=1753&type=2&menuid=7&topmenu=32


Besonders jetzt: Vorsicht vor Betrügern

Leider nutzen auch Kriminelle die Corona-Pandemie aus, um Straftaten zu begehen (Enkeltrick, falsche Mitarbeiter des Gesundheitsamtes etc.). Sollte Ihnen in diesem Zusammenhang etwas Merkwürdiges auffallen oder wenn Sie bereits Opfer einer Straftat geworden sind, zögern Sie nicht, die Polizei anzurufen.


Den Nachbarn schon längere Zeit nicht mehr gesehen?

Ein Aspekt, der immer wichtig ist: Wenn Sie Ihren Nachbarn oder Ihre Nachbarin längere Zeit nicht mehr gesehen haben oder der Briefkasten überquillt, versuchen Sie Kontakt aufzunehmen (Klingeln, Klopfen, Anrufen). Wenn dies erfolglos bleibt, wenden Sie sich an unser Sozialmanagement. Wir leiten die nächsten Schritte ein und prüfen, ob eine Notfallsituation vorliegt. Möglicherweise retten Sie ein Menschenleben durch Ihre Aufmerksamkeit.

In guten wie in schwierigen Zeiten gilt: Ob Sie sich in Ihrem Wohnumfeld wohlfühlen, hängt in einem Mehrfamilienhaus immer auch von den nachbarschaftlichen Beziehungen ab. Gute Nachbarschaft bedeutet, aufmerksam und hilfsbereit zu sein, aber die Grenzen der anderen zu tolerieren. Hoffen wir, dass die Corona-Pandemie uns spüren lässt, dass wir Teil einer solidarischen Gemeinschaft sind.

Wenn Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, sind wir gerne telefonisch oder per Mail für Sie da.

Ansprechpartner

Petra Greschitzek

Mitgliederbetreuung

Telefon: 0551 50674 - 46

Telefax: 0551 50674 - 22

p.greschitzek@volksheimstaette.de