Energiepreissteigerung

Aktuelle Informationen für unsere Mieter

Jetzt dringend Energie einsparen!

Die rasant steigenden Kosten bei Gas und Strom beschäftigen Sie als Verbraucher und uns täglich in zunehmendem Maße. Unabhängig vom Einkommen werden wir alle künftig bei Gas, Strom und Warmwasser kräftig zur Kasse gebeten. Jeder von uns ist dazu aufgerufen, Energie einzusparen. Auch wenn sich die Gasspeicher langsam wieder füllen, die Energiepreise werden bis auf weiteres nur in eine Richtung laufen: nach oben.

Sie kennen uns als lösungsorientierte Genossenschaft, die Themen sachlich und pragmatisch angeht. Unsere Aufgabe sehen wir darin, Sie in dieser nahezu unplanbaren Zeit mit Ihren Fragen und Sorgen nicht allein zu lassen, sondern praktische Antworten und Empfehlungen zu geben. Dafür ist diese Seite, die wir sehr regelmäßig für Sie pflegen, gedacht. Nutzen Sie sie bitte umfassend. So verstehen wir - auch in Krisenzeiten - Genossenschaft!

Weiterführende Links zum Thema:

https://www.niedersachsen.de/energiekrise/faq/energiekrise-faq-213832.html

https://www.bmuv.de/themen/gesundheit-chemikalien/gesundheit/innenraumluft/richtiges-lueften-und-heizen

 

FAQ Energie

In einem Anschreiben an alle Mieter informierte unser Vorstand im August 2022 zum aktuellen Stand der Entwicklungen. Lesen Sie hier gleich weiter ...

In diesem Jahr haben Sie die Abrechnungen zu den Betriebs- und Heizkosten für 2021 erhalten. In Bezug auf Ihr Abrechnungsergebnis und aufgrund der dramatischen Preissteigerung im Energiesektor haben wir die Vorauszahlungen innerhalb der Abrechnung vorausschauend auf das Kalenderjahr 2022 angepasst.

Eine weitere Erhöhung der Vorauszahlungsbeträge zum Beginn des Jahres 2023 wird erforderlich sein und Ihnen in Kürze schriftlich mitgeteilt werden. Wir versuchen damit extrem hohen Nachzahlungen unserer Mieter zu begegnen. Ob diese Maßnahme ausreichen wird, kann zum heutigen Zeitpunkt leider nicht versprochen werden.

Die Bundesregierung hat die zum 01.10.2022 geplante Gaspreisumlage wieder zurückgezogen!

Energiesparen liegt im höchsten öffentlichen Interesse! Weil wir Anfragen zur Installation von Balkonkraftwerken sehr ernst nehmen, arbeiten wir aktuell an der Umsetzung.

Diese Punkte sind vorab bereits zu bedenken:

  • Das Balkonkraftwerk ist grundsätzlich genehmigungspflichtig!
  • Es muss uns eine Anmeldung beim Netzbetreiber vorgelegt werden
  • Vom Elektriker muss die elektrische Anlage in der Wohnung auf Eignung überprüft werden
  • Sollten dazu Veränderungen an der elektrischen Anlage notwendig sein, müssen uns diese vorher mitgeteilt werden
  • Das Balkonkraftwerk darf nur durch einen Fachunternehmer angeschlossen werden
  • Die Montage muss fach- und sachgerecht erfolgen
  • Es muss vom Mieter eine Haftpflichtversicherung vorliegen, die Folgeschäden an unseren Gebäuden (z. B. Schäden am Balkon) versichert
  • Die Abnahme des Balkonkraftwerkes muss nach Installation durch uns erfolgen!

 

 

Der eigenmächtige Austausch herkömmlicher Heizungsthermostat-Ventile an Heizkörpern ist grundsätzlich durch die Volksheimstätte genehmigungspflichtig.
Die Ventile gehören zur technischen Wohnungsausstattung und müssen daher fachmännisch ausgetauscht werden, um Schäden zu vermeiden.

Eine Kostenbeteiligung durch die Volksheimstätte ist nach derzeitigem Stand nicht geplant.

Bitte prüfen Sie auch hier kritisch die Sinnhaftigkeit der Investition. Die Reduzierung der Raumtemperatur ist auch mit vorhandenen Thermostaten möglich, ebenso wie die gleichbleibende Beheizung von Räumen.

Uns erreicht die Frage aus der Mieterschaft, wann wir Solarthermie auf unseren Dächern installieren und Gasheizungen gegen Wärmepumpen tauschen.

Eine gute Frage, die auf Zukunft zielt und uns sehr intensiv beschäftigt. Auch wenn der Druck nach Kosteneinsparungen enorm hoch ist, können wir Schnellschüsse nicht starten.

Solarthermie und Wärmepumpen bedeuten für uns energetische Sanierung, die sorgfältig geplant und finanziert werden muss. Eine kurzfristige Umsetzung ist daher unmöglich.

Wärmepumpen sind bis ins nächste Jahr vergriffen. Firmen, die die Geräte einbauen könnten, sind langfristig ausgebucht. Der Betrieb einer Wärmepumpe im Neubau ist ohne Probleme möglich (siehe unser Neubau Weserstraße 43). Bei vielen Bestandsgebäuden ergibt sich durch den einfachen Einbau einer Wärmepumpe jedoch nicht die erhoffte Ersparnis, wenn nicht auch zusätzliche Sanierungsmaßnahmen umgesetzt werden.

Um Wohnungen in älteren Gebäuden mit normalen Heizkörpern ausreichend heizen zu können, muss eine Temperatur von ca. 60 Grad im Heizkreislauf erreicht werden. Die meisten Wärmepumpen arbeiten effizient bei ca. 40 Grad. Um auf 60 Grad zu kommen, benötigt die Wärmepumpe zusätzlich Strom. Dieser zusätzliche Strombedarf ist dann häufig so hoch, dass die Kosten dafür das Einsparpotential der Wärmepumpentechnik vollständig aufzehren.

I

  • Senken Sie Ihre Raumtemperatur auf ca. 18 Grad.
  • Versuchen Sie Ihre Wohnung gleichmäßig zu heizen. Die Heizung beim Wohnung verlassen auszustellen und bei Rückkehr wieder hochzudrehen, kostet immens viel Energie. Daher besser auf einer Temperatur konstant belassen.
  • Die Heizung nachts drosseln, tagsüber auf konstanter Temperatur belassen.
  • Nur lauwarm und kurz duschen (dürfte in der kalten Jahreszeit eine der Herausforderungen werden. Leider.)
  • Hände mit kaltem bis lauwarmen Wasser waschen. Beim Einseifen das Wasser abdrehen und erst zum Abwaschen wieder anstellen.
  • Verzichten Sie auf Vollbäder.
  • Sie verwenden einen klassischen Herd mit Kochplatten oder Ceranfeldern? Dann lohnt es sich Wasser bis 1,5 l im Wasserkocher zu erhitzen und zum Kochen weiterzuverwenden.
  • Waschmaschine nur vollbeladen starten. Überprüfen Sie das Eco-Programm Ihrer Waschmaschine. Nutzen Sie es, falls vorhanden. Das Kurzprogramm benötigt mehr Energie zum Aufheizen.
  • Wenn möglich, verzichten Sie auf den Betrieb des Wäschetrockners.
  • Geschirrspülmaschine nur starten, wenn sie voll beladen ist.
  • Das Gefrierfach / den Gefrierschrank regelmäßig abtauen. Je weniger Eisbildung, umso weniger Energiebedarf.
  • Brötchen im Backofen aufbacken? Nutzen Sie lieber einen Toaster mit Brötchenaufsatz, das spart bares Geld.
  • Elektrogeräte nicht im Standby-Modus belassen.
  • Wie alt sind Ihre Küchengeräte? Kühlschrank und Co. sind älter als 10 Jahre? Dann könnte sich eine Neuanschaffung in puncto Stromverbrauch lohnen.
  • Schließen Sie konsequent alle Türen zu Ihren Räumen!
  • Halten Sie den Heizkörper frei von Möbelstücken und Vorhängen. Die Wärme muss im Raum frei zirkulieren können.
  • Wir raten von einer Innendämmung hinter den Heizkörpern wegen der Gefahr von Schimmelbildung dringend ab!
  • Passen Sie Ihr Lüftungsverhalten an:  Stoßlüftung mehrmals täglich mit weit geöffnetem Fenster. Vermeiden Sie Fenster zu kippen.
  • Im Winter mehrmals täglich 5 bis 10 Minuten lüften
  • In Bad und Küche, wo Wasserdampf beim Duschen bzw. Kochen entsteht, regelmäßig  und ausreichend lüften.
  • Lüften Sie auch selten genutzte Räume regelmäßig.